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Jupp Schmitz aus Köln ist sauer. Den ganzen Tag hat er sich im Büro bei tropischen Temperaturen durch seine Unterlagen gewühlt. Das einzige, das ihn aufrecht erhielt, war die Freude auf ein kühles Bier am Feierabend mit seinen Freunden im Garten. Doch jetzt - endlich ist es soweit - sitzt er vor einer schalen Flüssigkeit ohne Schaum und Kohlensäure. Und seine Gäste leiden mit ihm.

Schaum und Fett vertragen sich nicht
Was hat Jupp Schmitz falsch gemacht? Ganz einfach: Am Vortag hatte der Gastgeber zunächst Teller und Töpfe abgewaschen. Erst danach kamen in dem bereits fettigen Spülwasser die Biergläser an die Reihe. Und das ist das Ende für jedes leckere Bier, denn Fett und Spülmittelreste geben dem feinen Bierschaum den Rest. Gut zu wissen! Jupp Schmitz und seine Freunde machen sich also ans neuerliche Gläserspülen. Sie reinigen die Gläser zunächst mit sauberem Spülwasser und vergessen auch das Nachspülen mit kaltem klaren Wasser nicht. Und siehe da: Endlich ist ihnen ein schönes Bier mit appetitlicher Schaumkrone vergönnt.
Ein richtig gespültes Glas erkennt man übrigens am geschlossenen Wasserfilm, der die Seitenwände überzieht, wenn das Glas aus dem Wasser gezogen wird. Bilden sich stattdessen nur einzelne Tropfen, ist dies der Beweis für ein falsch gespültes Glas.

Bier hat wenig Freude an Sonne
Doch nicht nur das richtige Spülen ist wichtig, will man den Gerstensaft optimal genießen. Bier sollte kühl in dunklen Räumen lagern. Grelles (Sonnen)-Licht und starke Temperaturschwankungen schaden seinem guten Geschmack. Für die richtige Trinktemperatur von 5-7 Grad sorgt Ihr temperierter Kühlschrank.

Kühlung in der Badewanne
Das Fassbier für Ihre sommerliche Balkon- oder Gartenparty sollte erst spät beim Bierverleger, Getränkehändler oder direkt bei der Brauerei abgeholt werden. So kann es dort möglichst lange gekühlt werden. Zu Hause angekommen, können Sie die Fässer mit feuchten Tüchern kühl halten. Oder Sie legen Eiswürfel drumherum. Nach dem Transport sollte Fassbier einige Zeit stehen, damit es sich beruhigen kann. Für Flaschenbier ist die mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne der beste Aufenthaltsort.

Auch der Anstich will gekonnt sein
Der Anstich hat´s in sich: Ein spannender Moment, denn er könnte auch feucht-fröhlich ausfallen! Holzhähne sollten vor Gebrauch einige Zeit im Wasser liegen. Der geschlossene Hahn wird dann mit dem leicht angefeuchteten Dichtungsgummiring gerade in die untere Öffnung des Fasses gedreht. Der erste Schuss Bier wird weggegossen. Wenn der Druck beim Zapfen nachlässt und der Bierfluss versiegt, schraubt man auf das obere Zapfventil ("Fitting") einen Entlüfter.

Frisches REISSDORF KÖLSCH vom Fass

Nicht zu häufig nachzapfen
Kölsch läßt sich recht zügig zapfen. Halten Sie das Glas unmittelbar schräg an den Zapfhahn und öffnen Sie dann erst den Hahn. Nachdem sich der erste Schaum abgesetzt hat, kann sich eine feste Schaumkrone bilden. Vorsicht beim Nachzapfen! Durch häufiges Nachzapfen kann zuviel Kohlensäure entweichen, d.h. das Bier verliert seine Frische.

Aus der Flasche ins Glas
Zum Einschenken von Flaschenbier wird das Glas schräg zur Flasche gehalten und das Bier so lange eingegossen, bis die Schaumkrone den oberen Rand erreicht hat. Man lässt das Glas stehen, damit sich der Schaum absetzen kann und gießt dann ggf. soviel nach, bis sich eine schöne, feste Schaumkrone bildet. Noch ein Tipp: Vor allem vor dem Einschenken sollten Sie das Glas mit kaltem klaren Wasser ausspülen. Wenn Sie das Glas nun sehr schräg halten, können Sie es langsam aber sicher in einem Zug füllen.

Quelle: Deutscher Brauer Bund (www.brauer-bund.de)
Brauprozess
Erfahren Sie mehr über den Prozess zur Bierherstellung